Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


produkte:antibiotika_erreger

Dies ist eine alte Version des Dokuments!


Antibiotika und Erregerspektrum bei Piercinginfektionen

Bei einer bakteriellen Piercinginfektion ist nicht nur entscheidend:

dass ein Antibiotikum gegeben wird,

sondern vor allem:

ob das gewählte Antibiotikum gegen den tatsächlich beteiligten Erreger wirksam ist.

Jedes Antibiotikum besitzt ein bestimmtes:

Erregerspektrum.

Das bedeutet:

Ein Antibiotikum kann gegen bestimmte Bakterien gut wirken und gegen andere:

  • nur eingeschränkt,
  • oder überhaupt nicht.

Es gibt nicht „das Antibiotikum gegen Piercinginfektionen“

Piercinginfektionen können durch unterschiedliche Mikroorganismen verursacht werden.

Welche Erreger wahrscheinlich sind, hängt unter anderem ab von:

  • Körperregion,
  • Hautflora,
  • Mundflora,
  • Intimbereich,
  • Wasserexposition,
  • Schmuck,
  • Tiefe der Infektion,
  • vorhandenen Vorerkrankungen.

Deshalb ist die pauschale Aussage:

„Bei Piercinginfektionen nimmt man Antibiotikum X“

fachlich nicht korrekt.

Warum ist das Erregerspektrum so wichtig?

Ein Antibiotikum kann nur dann zuverlässig wirken, wenn:

  • der Erreger zum Wirkspektrum gehört,
  • keine relevante Resistenz besteht,
  • eine ausreichende Wirkstoffkonzentration am Infektionsort erreicht wird.

Passt das Antibiotikum nicht zum Erreger, kann die Behandlung trotz korrekter Einnahme wirkungslos bleiben.

Grampositive und gramnegative Bakterien

Eine grundlegende mikrobiologische Einteilung unterscheidet:

grampositive

und

gramnegative

Bakterien.

Diese Gruppen unterscheiden sich unter anderem im Aufbau ihrer Zellhülle.

Diese Unterschiede beeinflussen auch die Empfindlichkeit gegenüber verschiedenen Antibiotikaklassen.

Mehr dazu:

Grampositive und gramnegative Bakterien

Häufig relevante grampositive Erreger

Zu den bei Haut- und Weichteilinfektionen wichtigen grampositiven Bakterien gehören insbesondere:

  • Staphylococcus aureus,
  • andere Staphylokokken,
  • Streptokokken.

Diese Erreger können auch bei Piercinginfektionen eine Rolle spielen.

Staphylococcus aureus

Staphylococcus aureus gehört zu den wichtigsten bakteriellen Erregern von Haut- und Weichteilinfektionen.

Er kann:

  • Haut,
  • Nasenvorhof,
  • Schleimhäute

besiedeln, ohne automatisch eine Erkrankung zu verursachen.

Gelangen die Bakterien jedoch in verletztes Gewebe, können Infektionen entstehen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • lokale Wundinfektionen,
  • Abszesse,
  • Zellulitis beziehungsweise Weichteilinfektionen.

Siehe:

Staphylococcus aureus

Nicht jeder Staphylococcus aureus ist gleich

Auch innerhalb derselben Bakterienart können erhebliche Unterschiede bestehen.

Ein Stamm kann gegenüber einem Antibiotikum empfindlich sein, während ein anderer Stamm resistent ist.

Besonders bekannt ist:

MRSA – Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus.

Deshalb reicht die Aussage:

„Es ist Staphylococcus aureus“

allein noch nicht immer aus, um die optimale Antibiotikatherapie festzulegen.

Streptokokken

Auch Streptokokken können:

  • Hautinfektionen,
  • Weichteilinfektionen,
  • sich ausbreitende Entzündungen

verursachen.

Sie können bei einer Infektion unter anderem zu:

  • zunehmender Rötung,
  • Überwärmung,
  • Schwellung,
  • Schmerzhaftigkeit

führen.

Siehe:

Streptokokken

Gramnegative Erreger

Auch gramnegative Bakterien können bei Piercinginfektionen eine wichtige Rolle spielen.

Das gilt besonders abhängig von:

  • Lokalisation,
  • Wasserexposition,
  • Feuchtigkeit,
  • Körperregion.

Einer der wichtigsten gramnegativen Erreger bei Knorpelpiercings ist:

Pseudomonas aeruginosa.

Pseudomonas aeruginosa

Pseudomonas aeruginosa ist ein:

gramnegatives, aerobes Bakterium.

Es kommt bevorzugt in feuchten Umgebungen vor.

Besondere Bedeutung besitzt Pseudomonas bei:

  • Knorpelpiercings,
  • infizierten Ohrpiercings,
  • Perichondritis.

Pseudomonas besitzt gegenüber verschiedenen Antibiotikaklassen eine natürliche beziehungsweise erworbene Resistenz.

Deshalb wirken viele Antibiotika, die gegen typische grampositive Hautkeime eingesetzt werden, gegen Pseudomonas:

nicht ausreichend.

Warum ist Pseudomonas bei Knorpelpiercings besonders wichtig?

Eine Pseudomonas-Infektion im Bereich der Ohrmuschel kann zu einer:

Perichondritis

führen.

Mögliche Folgen sind:

  • starke Schmerzen,
  • ausgeprägte Schwellung,
  • Eiterbildung,
  • Abszess,
  • Beeinträchtigung der Knorpelversorgung,
  • Knorpelnekrose,
  • bleibende Deformierung der Ohrmuschel.

Bei einem stark entzündeten Knorpelpiercing muss deshalb das mögliche Vorliegen von Pseudomonas bei der Antibiotikawahl berücksichtigt werden.

Siehe:

Pseudomonas bei Knorpelpiercings

Perichondritis

Antibiotika bei Knorpelpiercing-Infektionen

Ein Antibiotikum gegen Staphylokokken wirkt nicht automatisch gegen Pseudomonas

Dieser Punkt ist für die Piercingpraxis besonders wichtig.

Ein Antibiotikum kann sehr gut gegen:

grampositive Hautkeime

wirken und trotzdem gegen:

Pseudomonas aeruginosa

ungeeignet sein.

Wenn ein entzündetes Knorpelpiercing mit einem Antibiotikum behandelt wird, das Pseudomonas nicht erfasst, kann die Infektion:

  • bestehen bleiben,
  • fortschreiten,
  • komplizierter werden.

Deshalb sollte die Wahl des Antibiotikums bei einer Knorpelinfektion nicht zufällig erfolgen.

Oralpiercings besitzen ein anderes Erregerspektrum

Bei Piercings der:

  • Zunge,
  • Lippe,
  • Mundschleimhaut

muss die natürliche Mundflora berücksichtigt werden.

Die Mundhöhle enthält eine große Zahl unterschiedlicher Mikroorganismen.

Dazu gehören:

  • grampositive Bakterien,
  • gramnegative Bakterien,
  • aerobe Bakterien,
  • anaerobe Bakterien.

Eine Infektion im Mundbereich kann deshalb eine:

polymikrobielle Mischinfektion

sein.

Das bedeutet:

Mehrere unterschiedliche Bakterienarten können gleichzeitig beteiligt sein.

Siehe:

Keime der Mundhöhle

Anaerobe Bakterien

Anaerobe Bakterien können besonders in Bereichen eine Rolle spielen, in denen wenig Sauerstoff vorhanden ist.

Dazu können gehören:

  • tiefe Wundtaschen,
  • Abszesse,
  • orale Infektionen,
  • bestimmte Intiminfektionen.

Ein Antibiotikum, das nur gegen bestimmte aerobe Bakterien wirkt, erfasst eine relevante anaerobe Beteiligung möglicherweise nicht ausreichend.

Siehe:

Aerobe und anaerobe Bakterien

Intimpiercings

Bei Intimpiercings können ebenfalls andere mikrobielle Bedingungen bestehen als bei einem Ohr- oder Nasenpiercing.

Abhängig von der Lokalisation können beteiligt sein:

  • Hautflora,
  • Schleimhautflora,
  • Darmnahe Flora,
  • anaerobe Bakterien,
  • gramnegative Bakterien.

Deshalb sollte auch hier nicht pauschal dasselbe Antibiotikum wie bei einer gewöhnlichen Hautinfektion angenommen werden.

Wasserexposition

Auch der Kontakt mit Wasser kann für das Erregerspektrum relevant sein.

Mögliche Belastungen können entstehen durch:

  • Schwimmbad,
  • Whirlpool,
  • Badesee,
  • Meerwasser,
  • nicht hygienisch einwandfreie Wasserquellen.

Bestimmte wasserassoziierte Erreger unterscheiden sich vom typischen Spektrum der normalen Hautflora.

Das muss insbesondere berücksichtigt werden, wenn eine Infektion zeitlich nach einer entsprechenden Wasserexposition aufgetreten ist.

Lokale Antibiotika haben ebenfalls ein begrenztes Spektrum

Auch lokal angewendete antibakterielle Mittel wirken nicht gegen alle Bakterien.

Ein Beispiel ist:

Tyrothricin

in Tyrosur Wundheilgel.

Tyrothricin besitzt seine klinisch wichtigste Wirkung vor allem gegen:

grampositive, empfindliche Bakterien.

Es ist deshalb kein universelles Mittel gegen jede Piercinginfektion.

Siehe:

Tyrosur Wundheilgel bei Piercings

Warum kann eine lokale Therapie versagen?

Eine lokale antibiotische Salbe oder ein Gel kann wirkungslos oder unzureichend sein, wenn:

  • der Erreger nicht empfindlich ist,
  • die Infektion zu tief liegt,
  • der Wirkstoff das infizierte Gewebe nicht ausreichend erreicht,
  • ein Abszess vorliegt,
  • mehrere Erreger beteiligt sind,
  • eine Resistenz besteht.

Gerade bei einer:

  • Perichondritis,
  • Chondritis,
  • tiefen Weichteilinfektion

ist häufig eine systemische Antibiotikatherapie erforderlich.

Systemische Antibiotika

Systemische Antibiotika werden beispielsweise:

  • oral als Tablette oder Kapsel,
  • intravenös

verabreicht.

Dadurch gelangt der Wirkstoff über den Blutkreislauf in das infizierte Gewebe.

Bei tieferen Infektionen kann das einen entscheidenden Vorteil gegenüber einer ausschließlich äußerlichen Behandlung darstellen.

Systemisch bedeutet trotzdem nicht automatisch wirksam

Auch ein systemisches Antibiotikum kann versagen, wenn:

  • das Erregerspektrum nicht passt,
  • eine Resistenz vorliegt,
  • die Dosierung unzureichend ist,
  • das Medikament schlecht in das betroffene Gewebe gelangt,
  • ein Abszess nicht drainiert wird.

Deshalb ist:

Tablette = automatisch richtige Behandlung

ebenfalls falsch.

Warum ist ein Abstrich sinnvoll?

Ein Abstrich kann helfen, den tatsächlichen Erreger zu bestimmen.

Im mikrobiologischen Labor kann untersucht werden:

  • welche Bakterien vorhanden sind,
  • ob sie wahrscheinlich krankheitsrelevant sind,
  • gegen welche Antibiotika sie empfindlich sind.

Das ist insbesondere sinnvoll bei:

  • schwerer Infektion,
  • wiederkehrender Infektion,
  • fehlender Besserung,
  • ungewöhnlicher Lokalisation,
  • Verdacht auf resistente Erreger.

Antibiogramm

Ein Antibiogramm zeigt, ob ein isolierter Erreger gegenüber bestimmten Antibiotika:

  • empfindlich,
  • intermediär empfindlich,
  • resistent

ist.

Dadurch kann eine zunächst empirische Behandlung später gezielt angepasst werden.

Siehe:

Abstrich, Kultur und Antibiogramm

Empirische Behandlung

Bei einer akuten Infektion kann nicht immer auf ein Laborergebnis gewartet werden.

Dann wird zunächst eine:

empirische Antibiotikatherapie

begonnen.

Das bedeutet:

Das Antibiotikum wird nach den wahrscheinlichsten Erregern ausgewählt.

Dabei werden unter anderem berücksichtigt:

  • Körperregion,
  • typische Erreger,
  • Schweregrad,
  • lokale Resistenzlage,
  • Vorerkrankungen,
  • Allergien.

Sobald ein mikrobiologischer Befund vorliegt, kann die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden.

Gezielte Behandlung

Wenn der Erreger bekannt ist, kann eine:

gezielte Antibiotikatherapie

durchgeführt werden.

Dabei sollte möglichst ein Antibiotikum verwendet werden, das:

  • zuverlässig gegen den Erreger wirkt,
  • zum Infektionsort passt,
  • möglichst wenig unnötig andere Mikroorganismen beeinflusst.

Dieses Prinzip wird auch als:

antibiotic stewardship

bezeichnet.

Breitbandantibiotikum bedeutet nicht automatisch besser

Ein Breitbandantibiotikum wirkt gegen eine größere Zahl verschiedener Bakterien.

Das bedeutet jedoch nicht automatisch:

„Breiter = besser.“

Eine unnötig breite Antibiotikatherapie kann:

  • mehr Nebenwirkungen verursachen,
  • die normale Mikroflora stärker verändern,
  • Resistenzentwicklung begünstigen.

Wenn der Erreger bekannt ist, kann deshalb eine gezieltere Therapie vorteilhaft sein.

Resistenzen

Bakterien können gegenüber Antibiotika resistent sein.

Das bedeutet:

Ein Wirkstoff erreicht den Erreger zwar, kann ihn aber nicht ausreichend hemmen oder abtöten.

Resistenzen können:

  • natürlich vorhanden,
  • erworben,
  • zwischen Bakterien weitergegeben

werden.

Mehr dazu:

Antibiotikaresistenzen

Warum kann ein Antibiotikum zunächst falsch gewählt werden?

Eine erste Antibiotikatherapie basiert häufig auf:

  • typischen Erregern,
  • klinischem Erscheinungsbild,
  • Erfahrung,
  • Lokalisation.

Der tatsächliche Erreger ist zu diesem Zeitpunkt möglicherweise noch unbekannt.

Deshalb kann es vorkommen, dass sich später zeigt:

Das zunächst gewählte Antibiotikum erfasst den Erreger nicht ausreichend.

Das ist ein wichtiger Grund für die mikrobiologische Diagnostik bei komplizierten Verläufen.

Fehlende Besserung muss ernst genommen werden

Wenn sich unter einem Antibiotikum:

  • Schmerzen,
  • Rötung,
  • Schwellung,
  • Eiterbildung

nicht bessern oder sogar zunehmen, sollte die Situation neu beurteilt werden.

Mögliche Ursachen:

  • falsches Erregerspektrum,
  • Resistenz,
  • Abszess,
  • Pseudomonas,
  • Mischinfektion,
  • tiefe Infektion,
  • falsche Diagnose.

Nicht sinnvoll ist:

einfach dasselbe Antibiotikum immer länger weiterzunehmen, ohne die Ursache zu überprüfen.

Zeit bis zur Besserung

Bei einer passenden systemischen Antibiotikatherapie kann eine klinische Besserung häufig bereits innerhalb weniger Tage sichtbar werden.

Bei unkomplizierten bakteriellen Infektionen beziehungsweise Perichondritis kann die gesamte Therapie häufig ungefähr:

1 bis 2 Wochen

dauern.

Komplizierte Verläufe können jedoch deutlich länger dauern.

Die Behandlungsdauer ist immer abhängig von:

  • Erreger,
  • Infektionstiefe,
  • Lokalisation,
  • Abszessbildung,
  • klinischem Verlauf.

Warum die Knorpelregion besonders kritisch ist

Knorpel besitzt keine eigene direkte Blutversorgung wie viele andere Gewebe.

Die Versorgung erfolgt über das:

Perichondrium

und umliegende Gewebestrukturen.

Eine ausgeprägte Infektion kann diese Versorgung beeinträchtigen.

Dadurch können:

  • Knorpelzellen geschädigt werden,
  • Nekrosen entstehen,
  • bleibende Deformierungen auftreten.

Deshalb sollte bei einer Knorpelinfektion besonders darauf geachtet werden, dass das Antibiotikum das relevante Erregerspektrum abdeckt.

Schmuck und Erregerspektrum

Auch bei korrekt gewähltem Antibiotikum muss die mechanische Situation beurteilt werden.

Ein zu kurzer, eingesunkener oder stark reizender Schmuck kann:

  • Gewebeschäden verursachen,
  • Sekretabfluss beeinträchtigen,
  • Entzündung aufrechterhalten.

Ein Antibiotikum allein löst dieses Problem nicht.

Biofilm

Bei chronischen Infektionen und Fremdkörpern können Mikroorganismen in Form eines:

Biofilms

organisiert sein.

Bakterien innerhalb eines Biofilms können gegenüber Antibiotika toleranter sein.

Deshalb kann bei chronisch problematischen Piercings zusätzlich erforderlich sein:

  • mechanische Reinigung,
  • Kontrolle der Schmuckoberfläche,
  • Beseitigung mechanischer Ursachen,
  • Behandlung eines Abszesses,
  • gegebenenfalls Neubewertung des Schmucks.

Siehe:

Biofilm bei Piercings

Schnellübersicht

Aussage Einordnung
es gibt ein Standardantibiotikum für alle Piercings nein
Antibiotika besitzen unterschiedliche Erregerspektren ja
Staphylokokken sind häufig grampositiv ja
Streptokokken sind grampositiv ja
Pseudomonas aeruginosa ist gramnegativ ja
Antibiotikum gegen Staphylokokken wirkt automatisch gegen Pseudomonas nein
Oralpiercings können Mischinfektionen aufweisen ja
anaerobe Erreger können relevant sein ja
lokale antibiotische Präparate decken alle Erreger ab nein
Abstrich kann den Erreger bestimmen ja
Antibiogramm kann die Wirkstoffauswahl unterstützen ja
Breitbandantibiotikum ist automatisch besser nein
fehlende Besserung kann auf falsches Erregerspektrum hinweisen ja
bei Knorpelinfektion Pseudomonas berücksichtigen ja

Der wichtigste Grundsatz

Die zentrale Frage bei einer bakteriellen Piercinginfektion lautet:

Welcher Erreger liegt wahrscheinlich oder tatsächlich vor?

Erst danach folgt die Frage:

Welches Antibiotikum besitzt dagegen ein geeignetes Wirkspektrum?

Dabei müssen berücksichtigt werden:

  • Körperregion,
  • grampositive oder gramnegative Erreger,
  • mögliche anaerobe Beteiligung,
  • Pseudomonas bei Knorpelpiercings,
  • Resistenzlage,
  • Infektionstiefe,
  • mögliche Mischinfektionen.

Ein Antibiotikum ist nicht deshalb geeignet, weil es:

„gegen Entzündungen“

verschrieben wird.

Es muss gegen den:

tatsächlich beteiligten bakteriellen Erreger

wirksam sein.

Deshalb gilt:

Erregerspektrum beachten – bei komplizierten oder nicht besser werdenden Infektionen mikrobiologisch untersuchen und die Therapie gezielt anpassen.


Weiterführende Seiten

produkte/antibiotika_erreger.1791312936.txt.gz · Zuletzt geändert: von administrator

Donate Powered by PHP Valid HTML5 Valid CSS Driven by DokuWiki