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Inhaltsverzeichnis
„Wildfleisch“ am Piercing – was ist damit gemeint?
Der Begriff:
„Wildfleisch“
wird in der Piercingpraxis sehr häufig verwendet.
Medizinisch ist „Wildfleisch“ jedoch:
keine eindeutige Diagnose.
Der Begriff beschreibt lediglich, dass sich am oder neben einem Piercing:
sichtbar vermehrtes beziehungsweise hervorstehendes Gewebe
gebildet hat.
Hinter diesem Erscheinungsbild können unterschiedliche Veränderungen stecken.
Warum ist der Begriff problematisch?
Mit „Wildfleisch“ werden in der Praxis häufig sehr unterschiedliche Befunde bezeichnet.
Dazu gehören beispielsweise:
- Hypergranulation,
- pyogenes Granulom,
- Irritationsbeule,
- echtes Granulom,
- hypertrophe Narbe,
- Keloid.
Diese Veränderungen unterscheiden sich jedoch deutlich hinsichtlich:
- Ursache,
- Gewebeart,
- Verlauf,
- Behandlung.
Deshalb sollte nicht jede Beule am Piercing pauschal als:
„Wildfleisch“
bezeichnet werden.
Was ist am häufigsten gemeint?
Im Piercingalltag wird mit „Wildfleisch“ häufig:
überschießendes Granulationsgewebe beziehungsweise Hypergranulation
gemeint.
Typisch ist dabei weiches, feuchtes Gewebe, das:
- rötlich,
- rosafarben,
- stark durchblutet,
- leicht verletzlich
sein kann.
Es kann bei Berührung schnell:
bluten.
Hypergranulation
Hypergranulation bedeutet, dass sich:
Granulationsgewebe über das normale Hautniveau hinaus
entwickelt.
Granulationsgewebe gehört grundsätzlich zur normalen Wundheilung.
Es enthält unter anderem:
- neu gebildete Kapillaren,
- Fibroblasten,
- Bindegewebsmatrix,
- Immunzellen.
Bei Hypergranulation wächst dieses Gewebe jedoch:
überschießend über die Wundoberfläche hinaus.
Siehe:
Wie sieht Hypergranulation aus?
Typisch kann sein:
- weich,
- feucht,
- hellrot bis dunkelrot,
- leicht blutend,
- empfindlich,
- manchmal unregelmäßig geformt.
Das Gewebe wirkt häufig:
fleischig
und erklärt damit den umgangssprachlichen Begriff „Wildfleisch“.
Warum entsteht Hypergranulation?
Hypergranulation wird häufig durch mehrere Faktoren begünstigt.
Dazu gehören:
- dauerhafte Feuchtigkeit,
- mechanische Reizung,
- Druck,
- Reibung,
- Fremdkörperreiz,
- chronische Entzündung,
- bakterielle Belastung,
- ungeeignete Schmucklänge,
- ungünstiger Piercingwinkel.
Oft ist nicht nur ein einzelner Faktor verantwortlich.
Mechanische Ursachen sind besonders wichtig
Bei Piercings ist die mechanische Situation häufig entscheidend.
Ein Piercing kann dauerhaft gereizt werden durch:
- zu langen Schmuck,
- zu kurzen Schmuck,
- Bewegung des Schmucks,
- Druck beim Schlafen,
- Hängenbleiben,
- ungünstigen Stichwinkel.
Solange diese Ursache bestehen bleibt, kann auch eine lokale Behandlung nur begrenzt erfolgreich sein.
Siehe:
„Wildfleisch“ ist nicht automatisch ein Granulom
Ein häufiger sprachlicher Fehler ist:
„Wildfleisch = Granulom.“
Das ist medizinisch nicht korrekt.
Ein:
Granulom
ist eine spezielle chronisch-entzündliche Gewebereaktion mit charakteristischem Zellaufbau.
Eine Hypergranulation ist dagegen:
überschießendes Granulationsgewebe.
Beides sind unterschiedliche Vorgänge.
Was ist ein echtes Granulom?
Ein echtes Granulom entsteht durch eine chronische Immunreaktion.
Dabei sammeln sich bestimmte Immunzellen an, insbesondere:
Makrophagen beziehungsweise epitheloide Histiozyten.
Granulome können unter anderem auftreten bei:
- Fremdkörperreaktionen,
- bestimmten Infektionen,
- chronisch-entzündlichen Erkrankungen.
Ein echtes Granulom kann nicht zuverlässig allein anhand der äußeren Form diagnostiziert werden.
Siehe:
Pyogenes Granulom
Das:
pyogene Granulom
ist trotz seines Namens weder ein klassisches Granulom noch notwendigerweise eitrig.
Es handelt sich um eine:
stark gefäßreiche, gutartige Gewebeneubildung.
Typisch sind:
- rasches Wachstum,
- kräftig rote Farbe,
- weiche bis knotige Struktur,
- sehr leichte Blutbarkeit.
Der medizinisch präzisere Begriff ist häufig:
lobuläres kapilläres Hämangiom.
Siehe:
Warum wird das pyogene Granulom mit Hypergranulation verwechselt?
Beide Veränderungen können:
- rot,
- stark durchblutet,
- leicht blutend,
- fleischig
aussehen.
Ein pyogenes Granulom wächst jedoch häufig:
deutlicher knotig und teilweise rascher.
Eine sichere Unterscheidung kann gegebenenfalls eine medizinische Untersuchung erfordern.
Irritationsbeule
Der Begriff:
Irritationsbeule
wird vor allem in der Piercingpraxis verwendet.
Er beschreibt eine lokale Gewebeveränderung, die meist im Zusammenhang mit:
- mechanischer Reizung,
- Druck,
- Zug,
- Schmuckbewegung,
- ungünstigem Winkel
steht.
Es handelt sich nicht um eine exakt definierte histopathologische Diagnose.
Siehe:
Irritationsbeule und Hypergranulation
Eine Irritationsbeule kann unterschiedliche Gewebeanteile enthalten.
Sie kann beispielsweise:
- entzündlich geschwollen,
- fibrotisch,
- granulierend
sein.
Deshalb kann eine Irritationsbeule teilweise wie Hypergranulation aussehen.
Die Begriffe sollten trotzdem nicht gleichgesetzt werden.
Hypertrophe Narbe
Eine hypertrophe Narbe besteht aus überschießendem:
Narbengewebe.
Typisch ist:
- festere Konsistenz,
- eher glatte oder verdickte Oberfläche,
- Begrenzung auf das ursprüngliche Verletzungsgebiet.
Sie unterscheidet sich deutlich von weicher, feuchter Hypergranulation.
Siehe:
Keloid
Ein Keloid ist eine überschießende Narbenreaktion, die:
über die ursprünglichen Wundgrenzen hinauswachsen kann.
Typisch ist eher:
- feste Konsistenz,
- zunehmende Größe,
- glatte oder gespannte Oberfläche.
Ein Keloid ist nicht dasselbe wie:
- Hypergranulation,
- Irritationsbeule,
- pyogenes Granulom.
Siehe:
Schnellvergleich
| Befund | Typische Eigenschaften |
|---|---|
| Hypergranulation | weich, feucht, rot, leicht blutend |
| Pyogenes Granulom | stark gefäßreich, oft rasches Wachstum, sehr leicht blutend |
| Irritationsbeule | mechanisch bedingte lokale Gewebeveränderung, variable Konsistenz |
| echtes Granulom | chronisch-entzündliche Zellreaktion |
| hypertrophe Narbe | festes Narbengewebe, bleibt im Wundbereich |
| Keloid | festes Narbengewebe, wächst über Wundgrenzen hinaus |
Warum ist die richtige Einordnung wichtig?
Die Behandlung hängt stark davon ab:
welche Gewebeveränderung tatsächlich vorliegt.
Ein Verfahren, das bei Hypergranulation sinnvoll sein kann, ist bei:
- Keloid,
- hypertropher Narbe,
- pyogenem Granulom,
- Infektion
nicht automatisch geeignet.
Erst Ursache beurteilen
Bevor eine lokale Behandlung begonnen wird, sollte geklärt werden:
- Ist der Schmuck passend?
- Besteht Druck?
- Besteht Zug?
- Ist der Stichwinkel ungünstig?
- Gibt es dauerhafte Feuchtigkeit?
- Besteht eine Infektion?
- Ist die Gewebeveränderung traumatisch bedingt?
Die sichtbare Gewebewucherung ist häufig nur:
das Ergebnis eines tiefer liegenden Problems.
Schmucklänge
Zu langer Schmuck kann:
- stärker bewegt werden,
- häufiger hängenbleiben,
- seitlich hebeln.
Zu kurzer Schmuck kann:
- Druck,
- Einbettung,
- Gewebekompression
verursachen.
Beides kann eine chronische Reizung fördern.
Falscher Winkel
Ein ungünstiger Piercingwinkel kann dauerhafte:
Spannung auf den Stichkanal
ausüben.
Dadurch kann eine Gewebeveränderung selbst dann bestehen bleiben, wenn die äußere Pflege korrekt durchgeführt wird.
Siehe:
Feuchtigkeit
Dauerhafte Feuchtigkeit kann Hypergranulation begünstigen.
Mögliche Ursachen sind:
- ständig feuchtes Piercing,
- übermäßiger Einsatz von Pflegeprodukten,
- Salben,
- Okklusion,
- dauerhaftes Wundsekret.
Das bedeutet jedoch nicht, dass jedes feuchte Piercing automatisch Hypergranulation entwickelt.
Überpflege
Sehr häufige Reinigung und der Einsatz vieler verschiedener Produkte können:
- Gewebe reizen,
- die Hautbarriere belasten,
- Heilung stören.
Siehe:
Infektion ausschließen
Eine rote Gewebeveränderung ist nicht automatisch nur mechanisch bedingt.
Bei:
- zunehmenden Schmerzen,
- deutlicher Überwärmung,
- Eiter,
- zunehmender Rötung,
- Fieber
muss eine Infektion berücksichtigt werden.
Siehe:
Abszess nicht mit „Wildfleisch“ verwechseln
Ein Abszess kann als:
- Beule,
- Schwellung,
- druckempfindlicher Knoten
erscheinen.
Er besteht jedoch aus einer:
abgekapselten Eiteransammlung
und ist etwas völlig anderes als Hypergranulation.
Siehe:
Drainagegang nicht mit „Wildfleisch“ verwechseln
Neben einer chronischen Entzündung kann sich eine kleine zusätzliche Öffnung entwickeln, aus der Sekret austritt.
Dies kann ein:
Drainagegang
sein.
Ein solcher Gang ist keine Hypergranulation.
Siehe:
Fistel nicht mit „Wildfleisch“ verwechseln
Auch eine:
Fistel
ist keine Gewebewucherung im engeren Sinn.
Sie ist eine pathologische Gangverbindung.
Siehe:
Silbernitrat
Silbernitrat wird in der medizinischen Praxis zur:
chemischen Kauterisation
bestimmter Gewebe eingesetzt.
Bei überschießendem Granulationsgewebe kann es gezielt verwendet werden, um Gewebe oberflächlich zu:
verätzen beziehungsweise zu koagulieren.
Das bedeutet jedoch nicht:
Silbernitrat ist eine allgemeine Piercingpflege.
Wann kann Silbernitrat sinnvoll sein?
Silbernitrat kann insbesondere bei:
überschießendem Granulationsgewebe
eine therapeutische Option darstellen.
Voraussetzung ist, dass vorher geklärt wird:
- liegt tatsächlich Hypergranulation vor?
- besteht weiterhin mechanische Reizung?
- liegt eine Infektion vor?
- handelt es sich eventuell um ein pyogenes Granulom?
- liegt eine Narbe oder ein Keloid vor?
Silbernitrat behandelt nicht automatisch die Ursache
Silbernitrat kann überschießendes Gewebe reduzieren.
Es beseitigt jedoch nicht automatisch:
- falschen Schmuck,
- ungünstigen Winkel,
- Druck,
- chronische Reibung,
- Infektion.
Bleibt die Ursache bestehen, kann das Gewebe:
erneut auftreten.
Silbernitrat nicht pauschal auf jede Beule
Eine Beule am Piercing sollte nicht allein deshalb mit Silbernitrat behandelt werden, weil sie umgangssprachlich als:
„Wildfleisch“
bezeichnet wird.
Bei einem:
- Keloid,
- hypertrophen Narbengewebe,
- Abszess,
- unbekannten Tumor,
- unklaren Hautbefund
kann eine völlig andere Vorgehensweise erforderlich sein.
Wirkung von Silbernitrat
Silbernitrat führt bei Kontakt mit Gewebe zu einer:
chemischen Koagulation und Verätzung oberflächlicher Gewebeschichten.
Dadurch kann überschießendes Granulationsgewebe reduziert werden.
Die Wirkung ist lokal und kann auch gesundes umliegendes Gewebe schädigen.
Risiko für gesundes Gewebe
Silbernitrat wirkt nicht selektiv ausschließlich auf Hypergranulation.
Bei Kontakt kann auch gesundes Gewebe:
- gereizt,
- verätzt,
- geschädigt
werden.
Deshalb muss die Anwendung:
sehr gezielt
erfolgen.
Verfärbung durch Silbernitrat
Silbernitrat kann auf:
- Haut,
- Gewebe,
- Kleidung
dunkle bis schwarze Verfärbungen verursachen.
Diese entstehen durch chemische Reaktionen beziehungsweise Reduktion von Silberverbindungen.
Das ist nicht automatisch:
Nekrose oder Infektion.
Silbernitrat und Infektion
Silbernitrat sollte nicht als Ersatz für die Behandlung einer:
bakteriellen Infektion
verstanden werden.
Wenn gleichzeitig bestehen:
- Eiter,
- starke Rötung,
- Überwärmung,
- zunehmende Schmerzen,
- Fieber,
muss zunächst die Infektionssituation beurteilt werden.
Hydrocortison
Bei bestimmten Formen von Hypergranulation wird in der Praxis auch:
Hydrocortison
eingesetzt.
Topische Kortikosteroide können überschießende entzündliche Gewebereaktionen hemmen.
Die Anwendung sollte jedoch nicht erfolgen, wenn eine unbehandelte Infektion vermutet wird.
Siehe:
Silbernitrat oder Hydrocortison?
Beide Verfahren wirken völlig unterschiedlich.
Silbernitrat
→ chemische Kauterisation beziehungsweise Koagulation oberflächlichen Gewebes.
Hydrocortison
→ entzündungshemmende Wirkung über Kortikosteroidrezeptoren.
Welche Maßnahme sinnvoll ist, hängt vom:
konkreten Befund
ab.
Pyogenes Granulom besonders beachten
Ein pyogenes Granulom kann:
- rasch wachsen,
- stark bluten,
- sehr gefäßreich sein.
Es sollte nicht automatisch als einfache Hypergranulation behandelt werden.
Bei unklarem oder schnell wachsendem Befund ist eine:
medizinische beziehungsweise dermatologische Beurteilung
sinnvoll.
Stark blutende Veränderungen
Eine Gewebeveränderung, die:
- spontan stark blutet,
- sehr schnell wächst,
- ungewöhnlich dunkel erscheint,
- sich deutlich verändert
sollte nicht nur aufgrund der Annahme „Wildfleisch“ behandelt werden.
Eine fachliche Beurteilung ist hier wichtig.
Wie sollte man praktisch vorgehen?
Bei „Wildfleisch“ am Piercing sollte die Reihenfolge sein:
1. Befund identifizieren
Ist es:
- Hypergranulation,
- Irritationsbeule,
- Narbe,
- pyogenes Granulom,
- Infektion,
- etwas anderes?
2. Mechanische Ursache prüfen
- Schmucklänge,
- Winkel,
- Druck,
- Bewegung.
3. Feuchtigkeit und Pflege prüfen
- Überpflege,
- Salben,
- dauerhaft nasses Gewebe.
4. Infektion ausschließen
- Eiter,
- Überwärmung,
- zunehmender Schmerz,
- Fieber.
5. Erst danach gezielte Therapie wählen.
Nicht abschneiden
Eine Gewebeveränderung am Piercing sollte nicht eigenständig:
- abgeschnitten,
- abgerissen,
- aufgekratzt
werden.
Dadurch können entstehen:
- starke Blutungen,
- Gewebeschäden,
- Infektionen,
- erneute überschießende Heilungsreaktion.
Nicht ständig ausdrücken
Auch Druck oder wiederholtes „Entleeren“ ist bei Hypergranulation in der Regel nicht sinnvoll.
Die Ursache liegt nicht in einem:
Flüssigkeitssack, der herausgedrückt werden muss.
Keine aggressive Dauerbehandlung
Wiederholtes Anwenden von:
- aggressiven Antiseptika,
- Alkohol,
- Wasserstoffperoxid,
- stark reizenden Hausmitteln
kann das Gewebe zusätzlich schädigen und die Reizung verstärken.
Schnellübersicht
| Aussage | Einordnung |
|---|---|
| „Wildfleisch“ ist eine genaue medizinische Diagnose | nein |
| häufig ist damit Hypergranulation gemeint | ja |
| jede Beule ist Hypergranulation | nein |
| Granulom und Hypergranulation sind dasselbe | nein |
| pyogenes Granulom ist ein klassisches Granulom | nein |
| Keloid ist dasselbe wie Hypergranulation | nein |
| mechanische Reizung kann Hypergranulation begünstigen | ja |
| Silbernitrat kann bei überschießendem Granulationsgewebe eingesetzt werden | ja |
| Silbernitrat ist allgemeine Piercingpflege | nein |
| Silbernitrat beseitigt mechanische Ursachen | nein |
| Infektion sollte vor gezielter Gewebebehandlung berücksichtigt werden | ja |
Welche Bezeichnung sollte professionell verwendet werden?
In professionellen Unterlagen sollte möglichst nicht nur:
„Wildfleisch“
stehen.
Besser ist:
„umgangssprachlich Wildfleisch – je nach Befund beispielsweise Hypergranulation, Irritationsbeule oder pyogenes Granulom.“
Dadurch bleibt die Sprache für Kunden verständlich, ohne medizinisch unterschiedliche Befunde gleichzusetzen.
Der wichtigste Grundsatz
„Wildfleisch“ ist ein:
umgangssprachlicher Sammelbegriff und keine eindeutige medizinische Diagnose.
Am Piercing können dahinter sehr unterschiedliche Gewebeveränderungen stehen.
Besonders häufig ist:
Hypergranulation beziehungsweise überschießendes Granulationsgewebe.
Es können jedoch auch vorliegen:
- pyogenes Granulom,
- Irritationsbeule,
- echtes Granulom,
- hypertrophe Narbe,
- Keloid.
Deshalb gilt:
Erst den Befund und seine Ursache beurteilen – dann behandeln.
Auch Silbernitrat kann bei geeigneter Indikation ein sinnvolles Mittel zur gezielten Behandlung überschießenden Granulationsgewebes sein.
Es sollte jedoch nicht pauschal auf jede als „Wildfleisch“ bezeichnete Veränderung angewendet werden.
