Ein frisch gestochenes Piercing ist eine kontrolliert gesetzte Wunde. In den ersten Tagen sind bestimmte Reaktionen des Körpers normal.
Nach dem Piercing beginnt unmittelbar die Wundheilung. Der Körper versucht zunächst, die Blutung zu stoppen und beschädigtes Gewebe zu stabilisieren.
Anschließend beginnt die frühe Entzündungsphase. Diese Entzündungsreaktion gehört grundsätzlich zur normalen Wundheilung und ist nicht automatisch mit einer bakteriellen Infektion gleichzusetzen.
Das Piercing sollte in dieser Phase möglichst wenig mechanisch belastet werden.
Vermeide insbesondere:
Eine deutliche Verschlechterung, zunehmende Schmerzen, ausgeprägte Schwellung, starke Überwärmung, sich ausbreitende Rötung oder Allgemeinsymptome sollten nicht einfach als normale Heilung abgetan werden.
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